Betriebliche Altersversorgung ist weit mehr als ein Mitarbeiter-Benefit. Richtig gestaltet, berührt sie zentrale unternehmerische Fragen: Welche Verpflichtungen übernimmt mein Unternehmen? Wie viel Liquidität fließt Jahr für Jahr ab? Und welche steuerlichen Gestaltungsmöglichkeiten können sinnvoll genutzt werden?
Ich betrachte betriebliche Altersversorgung deshalb nicht zuerst aus Sicht eines Produktes – sondern aus Sicht Ihres Unternehmens.
Viele Unternehmen haben längst eine betriebliche Altersversorgung.
Doch die entscheidende Frage lautet nicht:
„Haben Sie eine bAV?“
Sondern:
„Wie ist Ihre bAV gestaltet – und welche Auswirkungen hat sie auf Ihr Unternehmen?“
Denn die Wahl und Ausgestaltung der betrieblichen Altersversorgung kann Einfluss auf Haftung, Liquidität, Bilanz und steuerliche Unternehmensgestaltung haben.
Deshalb beginnt meine Beratung nicht mit einem Produkt.
Sie beginnt mit drei unternehmerischen Themen:
Viele Arbeitgeber verbinden mit einem externen Versorgungsträger automatisch die Vorstellung, die Verantwortung für die zugesagte Altersversorgung vollständig abgegeben zu haben.
Das Betriebsrentengesetz formuliert jedoch einen entscheidenden Grundsatz:
„Der Arbeitgeber steht für die Erfüllung der von ihm zugesagten Leistungen auch dann ein, wenn die Durchführung nicht unmittelbar über ihn erfolgt.“
§ 1 Abs. 1 Satz 3 BetrAVG
Deshalb lohnt sich ein genauer Blick auf bestehende Versorgungssysteme.
Welche Leistung wurde dem Mitarbeiter tatsächlich zugesagt?
Wie wird diese Leistung finanziert?
Welche Verpflichtungen verbleiben beim Arbeitgeber?
Und was passiert, wenn die tatsächliche Leistung des Versorgungsträgers hinter der arbeitsrechtlich geschuldeten Leistung zurückbleibt?
Eine bestehende bAV sollte deshalb nicht nur danach beurteilt werden, welcher Vertrag abgeschlossen wurde.
Entscheidend ist auch, wofür das Unternehmen langfristig einsteht.
Bei vielen klassischen versicherungsförmigen Lösungen fließen die Beiträge des Unternehmens an einen externen Versorgungsträger.
Das Kapital steht dem Unternehmen damit grundsätzlich nicht mehr für seine eigene Finanzierung zur Verfügung.
Unternehmen → Beitrag → externer Versorgungsträger
Das Geld verlässt das Unternehmen.
Bei einer pauschaldotierten Unterstützungskasse kann die Finanzierung anders strukturiert werden.
Die Unterstützungskasse übernimmt die Durchführung der Versorgungszusage. Gleichzeitig kann das für die Versorgung aufgebaute Kassenvermögen – bei entsprechender Gestaltung und unter Beachtung der rechtlichen und steuerlichen Voraussetzungen – dem Trägerunternehmen beispielsweise im Rahmen einer Darlehensgewährung wieder zur Verfügung gestellt werden.
Dadurch kann aus betrieblicher Altersversorgung gleichzeitig ein Instrument zur Stärkung der unternehmerischen Finanzierung werden.
– Investitionen finanzieren
– Maschinen, Fahrzeuge, Digitalisierung oder neue Standorte können aus eigener Finanzkraft unterstützt werden.
– Wachstum ermöglichen
– Liquidität schafft Handlungsspielraum für Personal, Expansion und neue Geschäftsfelder.
– Verbindlichkeiten reduzieren
– Vorhandene Finanzierung kann gezielt zurückgeführt oder ergänzt werden.
– Reserven aufbauen
– Mehr finanzieller Spielraum erhöht die unternehmerische Reaktionsfähigkeit.
– Innenfinanzierung stärken
– Kapital, das nicht dauerhaft an externe Produktanbieter abfließt, kann wirtschaftlich im Unternehmensumfeld nutzbar bleiben.
Wie viel Liquidität verlässt Ihr Unternehmen heute jedes Jahr für betriebliche Altersversorgung – und welche Alternativen gibt es?
Zuwendungen eines Trägerunternehmens an eine Unterstützungskasse können unter den gesetzlichen Voraussetzungen des § 4d EStG als Betriebsausgaben abzugsfähig sein.
Damit verbindet die Unterstützungskasse zwei Ebenen:
Versorgung der Mitarbeiter und Gestaltung auf Unternehmensebene.
Wie hoch die steuerlich abzugsfähigen Zuwendungen im konkreten Fall sind, hängt von der jeweiligen Versorgungszusage, der Gestaltung der Unterstützungskasse und den gesetzlichen Rahmenbedingungen ab.
Deshalb geht es nicht um pauschale Versprechen wie:
„Mit bAV Steuern sparen.“
Es geht um die wesentlich interessantere Frage:
Die konkrete steuerliche Beurteilung erfolgt dabei in Abstimmung mit der steuerlichen Beratung des Unternehmens.
Erst wenn Haftung, Liquidität und steuerliche Auswirkungen betrachtet wurden, stellt sich die Frage nach dem passenden Durchführungsweg.
Eine Möglichkeit ist die:
Sie ist einer der fünf klassischen Durchführungswege der betrieblichen Altersversorgung und unterscheidet sich in einem wesentlichen Punkt von vielen versicherungsförmigen Lösungen:
Die Versorgung muss nicht zwingend über einen Versicherungsvertrag finanziert werden.
Vereinfacht dargestellt funktioniert das Modell so:
Das Unternehmen sagt seinen Mitarbeitern eine betriebliche Altersversorgung zu.
Die Unterstützungskasse übernimmt die Durchführung und Verwaltung der zugesagten Versorgung.
Das Unternehmen führt der Unterstützungskasse im Rahmen der steuerlichen Möglichkeiten Mittel zur Finanzierung der Versorgung zu.
Die Unterstützungskasse verwaltet ihr Vermögen im Rahmen ihrer rechtlichen und steuerlichen Vorgaben. Bei entsprechender Gestaltung kann Kapital beispielsweise auch dem Trägerunternehmen darlehensweise zur Verfügung gestellt werden.
Bei Eintritt des Versorgungsfalls werden die zugesagten Leistungen entsprechend der Versorgungszusage und dem Leistungsplan erbracht.
So entsteht eine Verbindung aus:
Mitarbeiterversorgung + Unternehmensfinanzierung + steuerlicher Gestaltung.
Eine Unterstützungskasse kann mehr sein als ein weiterer Weg, Mitarbeiter für das Alter zu versorgen.
Sie eröffnet eine andere Perspektive auf die betriebliche Altersvorsorge – insbesondere für Unternehmen, die Liquidität, Finanzierung, Mitarbeiterbindung und Versorgung gemeinsam betrachten möchten.
Auf der folgenden Seite zeigen wir, wie dieser Ansatz grundsätzlich funktioniert, welche Möglichkeiten dahinterstehen und worauf Arbeitgeber achten sollten.
Nehmen wir ein Musterunternehmen mit beispielsweise 30 Mitarbeitern.
Für jeden Mitarbeiter soll eine arbeitgeberfinanzierte Altersversorgung eingerichtet werden.
30 Mitarbeiter
100 € Arbeitgeberbeitrag je Mitarbeiter und Monat
= 3.000 € Versorgungsbeiträge pro Monat
= 36.000 € Versorgungsbeiträge pro Jahr
Über einen längeren Zeitraum entstehen daraus erhebliche Versorgungsverpflichtungen und entsprechendes Versorgungskapital.
Jetzt wird die Gestaltung entscheidend.
Bei einer versicherungsförmigen Lösung fließen die Beiträge grundsätzlich an einen externen Versorgungsträger.
Bei einer pauschaldotierten Unterstützungskasse kann ein Teil der zur Finanzierung der Versorgung aufgebauten Liquidität – abhängig von der konkreten Gestaltung und unter Einhaltung der rechtlichen und steuerlichen Voraussetzungen – wirtschaftlich wieder für das Unternehmen nutzbar gemacht werden.
Investieren?
Finanzierungen reduzieren?
Wachstum finanzieren?
Reserven schaffen?
Wir betrachten, was die Altersversorgung mit Ihrem Unternehmen macht.
Hinweis für die Umsetzung: An dieser Stelle sollte später ein reales, von uns freigegebenes Berechnungsbeispiel mit Kapitalentwicklung, Dotierung und Liquiditätseffekt eingebaut werden.
Die oben genannten 30 Mitarbeiter und 100 € dienen zunächst lediglich der verständlichen Darstellung des Prinzips.
Arbeitgeber und Mitarbeiter legen gemeinsam fest, wie die betriebliche Altersversorgung gestaltet werden soll.
Aus der Vereinbarung entsteht ein konkreter Anspruch auf die zugesagte Leistung – und damit die Grundlage für die weitere Gestaltung.
Sie übernimmt die organisatorische Funktion der Versorgung und schafft die Grundlage für eine andere Form der betrieblichen Altersvorsorge.
Statt die Mittel unmittelbar an einen externen Versorgungsträger abzuführen, können sie im Unternehmen für weitere unternehmerische Zwecke verfügbar bleiben.
Ob Investitionen, Tilgung, Rücklagen oder Wachstum: Die erhaltene Liquidität kann dort eingesetzt werden, wo sie im Unternehmen gebraucht wird.
Eine Unterstützungskasse kann mehr sein als ein weiterer Weg, Mitarbeiter für das Alter zu versorgen.
Sie eröffnet eine andere Perspektive auf die betriebliche Altersvorsorge – insbesondere für Unternehmen, die Liquidität, Finanzierung, Mitarbeiterbindung und Versorgung gemeinsam betrachten möchten.
Auf der folgenden Seite zeigen wir, wie dieser Ansatz grundsätzlich funktioniert, welche Möglichkeiten dahinterstehen und worauf Arbeitgeber achten sollten.
Wie funktioniert eine Unterstützungskasse und was unterscheidet sie von klassischen Versicherungslösungen?
Kapitalfluss, Gestaltung und unternehmerische Möglichkeiten unterscheiden sich. Ein kompakter Vergleich zeigt die wesentlichen Unterschiede.
Liquidität, Finanzierung und Mitarbeiterbindung zusammendenken: Was kann betriebliche Altersvorsorge für ein Unternehmen darüber hinaus bedeuten?
Direktversicherung, Pensionskasse, Pensionsfonds, Direktzusage und Unterstützungskasse unterscheiden sich in wesentlichen Punkten.
Für Unternehmer sind insbesondere folgende Fragen interessant:
Wie wirkt sich der Durchführungsweg auf meine Liquidität aus?
Wo befindet sich das Versorgungskapital?
Welche Auswirkungen können sich auf die Unternehmensbilanz ergeben?
Welche Finanzierungsmöglichkeiten bestehen?
Wie flexibel kann die Versorgung gestaltet werden?
Welche steuerlichen Rahmenbedingungen gelten?
Deshalb sollte die Entscheidung für einen Durchführungsweg nicht allein anhand eines Produktes oder Tarifes getroffen werden.
Kriterien | Pensionszusage | Direktversicherung | Pensionskasse | Pensionsfonds | Unterstützungskasse |
|---|---|---|---|---|---|
Effekt der eigenen Bank (Unternehmerbank) | nein | nein | nein | nein | ja |
Innenfinanzierungskraft stärken | ja | nein | nein | nein | ja |
Geldanlage bestimmt der Unternehmer | ja | nein | nein | nein | ja |
Kapitalanlage im Unternehmen | ja | nein | nein | nein | ja |
Betriebswirtschaftlicher Gewinn für das Unternehmen möglich | ja | nein | nein | nein | ja |
Versorgungsträger steuerbefreit | nein | nein | ja | nein | ja |
Freiwillige Beitragszahlung | entfällt | nein | nein | nein | ja |
Ansparung (Beitrag) flexibel | ja | nein | nein | nein | ja |
Rückstellungspflicht | ja | nein | nein | nein | nein |
Auflösungspflicht im Todesfall | ja | nein | nein | nein | nein |
Bilanzsprungrisiko (Überschuldung) | ja | nein | nein | nein | nein |
Kalkulierbare Finanzierung | nein | nein | nein | nein | ja |
Beitragspflicht (Ansparung) | u. U. | u. U. | ja | ja | nein |
Nachschusspflicht | entfällt | ja | ja | ja | nein |
Kollektivhaftung | nein | ja | ja | ja | nein |
Rentenleistungen | ja | ja | ja | ja | ja |
Leistungen in Notfällen | nein | nein | nein | nein | ja |
Reglementierungen der Beiträge | nein | ja | ja | ja | nein |
Ich beschäftige mich seit vielen Jahren intensiv mit betrieblicher Altersversorgung und insbesondere mit Unterstützungskassen.
Dabei habe ich eines immer wieder erlebt:
In vielen Unternehmen wird über betriebliche Altersversorgung gesprochen, als wäre sie in erster Linie ein Versicherungs- oder Vorsorgeprodukt.
Für mich greift das zu kurz.
Denn sobald ein Unternehmen seinen Mitarbeitern eine Versorgung zusagt, entstehen Fragen, die weit über einen einzelnen Vertrag hinausgehen:
Welche Verpflichtungen übernimmt der Arbeitgeber?
Wie wirkt sich die Versorgung auf die Liquidität des Unternehmens aus?
Welche steuerlichen und wirtschaftlichen Gestaltungsmöglichkeiten bestehen?
Und welcher Durchführungsweg passt tatsächlich zum Unternehmen?
Genau dort setzt meine Arbeit an.
Ich möchte Unternehmern keine möglichst komplizierte Altersversorgung erklären.
Ich möchte ihnen zeigen, welche wirtschaftlichen Auswirkungen ihre betriebliche Altersversorgung auf ihr Unternehmen hat.
Mein Schwerpunkt liegt dabei auf der pauschaldotierten Unterstützungskasse und der Frage, wie Mitarbeiterbindung, Altersversorgung und unternehmerische Finanzierung sinnvoll miteinander verbunden werden können.
Dabei verstehe ich meine Aufgabe nicht als Ersatz für Steuerberater, Rechtsanwälte oder andere Fachberater.
Im Gegenteil:
Bei komplexen steuerlichen und rechtlichen Fragestellungen gehört für mich die Zusammenarbeit mit den jeweiligen Beratern des Unternehmens zu einer professionellen Umsetzung dazu.
Erst verstehen. Dann rechnen. Dann gestalten.
Keine Lösung von der Stange.
Keine Entscheidung, bevor die wirtschaftlichen Auswirkungen transparent sind.
Und vor allem:
Betriebliche Altersversorgung nicht nur aus Sicht des Mitarbeiters betrachten – sondern auch aus Sicht des Unternehmers.
Markus Sommer bietet eine Top-Lösung für Unternehmen, um den Unternehmenswert zu steigern, erhalten und, für meine Kunden ganz wichtig, ein Unternehmen attraktiv für die Übergabe zu machen. Markus Lösung sollte jedes Unternehmen haben. Klare Empfehlung.
Ich möchte meine überaus positive Erfahrung mit Markus Sommer vom Sommerhilfswerk teilen. Als Geschäftsführer war es mir wichtig, eine Pensionskasse einzurichten, die unseren Mitarbeitern zusätzliche Sicherheit bietet. Markus hat uns nicht nur umfassend beraten, sondern auch individuell angepasste Informationsflyer erstellt. Er stand uns stets persönlich zur Verfügung, um alle unsere Fragen zu beantworten. Dank seiner engagierten Unterstützung konnten wir erfolgreich eine Pensionskasse für unser Team aufbauen. Markus ist wirklich sehr zuvorkommend und immer bereit zu helfen. Ich kann ihn und seine Dienstleistungen uneingeschränkt empfehlen
Genau so stelle ich mir die persönliche Beratung vor. Ein kompetenter, vertrauenswürdiger, sachlicher sowie zuverlässiger Partner. Die Beratungsqualität im Bereich Investitionen für Edelmetalle ist unschlagbar.
Tolle, respektvolle und vor allem augenöffnende Beratung. Ich habe viel gelernt, was einem vorher keiner so erklärt! Ein tolles Konzept zur eigenverantwortlichen betrieblichen Altersvorsorge für Unternehmen. Jede:r Unternehmer:In sollte mal mit Markus Sommer gesprochen haben.
Wer erfahren möchte, wie man seine Mitarbeiter auf das Ende der Arbeitstätigkeit (Rente) finanziell, mit einer guten Alternative, vorbereitet, ist bei Markus Sommer genau richtig. Kompetent und zuverlässig, Hr. Sommer ist zu empfehlen.
Vielleicht haben Sie bereits seit Jahren eine bAV.
Vielleicht überlegen Sie gerade, eine neue Versorgung einzuführen.
Oder Sie möchten wissen, ob Ihre heutige Lösung noch zu Ihrem Unternehmen passt.
Dann sollten wir nicht mit einem Produkt beginnen.
Sondern mit einer Bestandsaufnahme.
HAFTUNG
Wofür steht Ihr Unternehmen heute und künftig ein?
LIQUIDITÄT
Wie viel Kapital fließt derzeit aus Ihrem Unternehmen ab?
STEUEROPTIMIERUNG
Welche steuerlichen Gestaltungsmöglichkeiten bestehen innerhalb Ihrer individuellen Unternehmenssituation?
Und anschließend beantworten wir die entscheidende Frage: