UNTERSTÜTZUNGSKASSE

Betriebliche Altersvorsorge anders gestalten

Die Unterstützungskasse ist ein eigenständiger Durchführungsweg der betrieblichen Altersversorgung. Anders als bei einer klassischen Direktversicherung steht dabei nicht der Versicherungsvertrag im Mittelpunkt, sondern die Versorgungszusage und die dafür geschaffene Versorgungsstruktur.
Für Unternehmen eröffnet dies einen weiteren Weg, betriebliche Altersversorgung zu organisieren und entsprechend der eigenen Unternehmenssituation zu gestalten.

Was genau ist eine Unterstützungskasse und wie funktioniert sie?

Betriebliche Altersvorsorge ohne klassischen Versicherungsvertrag

Die Unterstützungskasse gehört zu den ältesten Durchführungswegen der betrieblichen Altersversorgung. Bereits vor über 150 Jahren wurde sie von Unternehmen genutzt, um die Versorgung ihrer Mitarbeiter zu organisieren.
Grundlage ist eine Versorgungszusage des Arbeitgebers. Die Unterstützungskasse bildet den organisatorischen Rahmen für deren Durchführung.
Dabei handelt es sich nicht um ein Versicherungsprodukt.

Unternehmen

Versorgungszusage

Unterstützungskasse

Versorgung des Mitarbeiters

Die Finanzierung kann dabei über Arbeitgeberbeiträge, Entgeltumwandlung der Mitarbeiter oder eine Kombination verschiedener Bausteine erfolgen.

Von der Versorgungszusage zur späteren Leistung

Am Anfang steht die Entscheidung des Unternehmens, seinen Mitarbeitern eine betriebliche Altersversorgung anzubieten.
Aus dieser Entscheidung entsteht eine konkrete Versorgungszusage. Die Unterstützungskasse bildet den Rahmen, in dem diese Zusage organisiert und finanziert wird.
Die Unterstützungskasse ist damit nicht die Altersversorgung selbst, sondern der gewählte Durchführungsweg für die zugesagte Versorgung.

Wie wird eine Unterstützungskasse finanziert?

Die Finanzierung kann unterschiedlich gestaltet werden. Möglich sind insbesondere Arbeitgeberbeiträge, Entgeltumwandlung oder eine Kombination aus Arbeitgeberleistung und Entgeltumwandlung.
Bei einer pauschaldotierten Unterstützungskasse kommt die pauschale Dotierung als besonderes Gestaltungselement hinzu. Je nach Ausgestaltung kann dadurch Liquidität wirtschaftlich im Unternehmen verbleiben.
Die konkrete wirtschaftliche und steuerliche Wirkung hängt von der jeweiligen Gestaltung und den individuellen Verhältnissen des Unternehmens ab.

Finanzierung mit unternehmerischem Bezug

Bei einer klassischen versicherungsförmigen Lösung werden die Beiträge an einen externen Versorgungsträger abgeführt.
Bei einer pauschaldotierten Unterstützungskasse kann die Finanzierung anders gestaltet werden. Die Mittel können – abhängig von der konkreten Ausgestaltung – wirtschaftlich im Unternehmen verfügbar bleiben.
Damit kann die Unterstützungskasse neben der Versorgung der Mitarbeiter auch für die finanzielle Gestaltung des Unternehmens relevant sein.

Eine Unterstützungskasse ist keine Lösung von der Stange

Unternehmen unterscheiden sich hinsichtlich Mitarbeiterstruktur, Größe, wirtschaftlicher Situation, Versorgungszielen und gewünschter Arbeitgeberleistung.
Deshalb beginnt die Gestaltung einer Unterstützungskasse nicht mit einem Tarif, sondern mit der Frage, welche Versorgung für die Mitarbeiter vorgesehen ist und wie diese in die Rahmenbedingungen des Unternehmens passt.
Eine individuelle Betrachtung ist damit wesentlicher Bestandteil der Gestaltung.

Unterstützungskasse wird individuell gestaltet

Wir betrachten zunächst das Unternehmen, die Mitarbeiterstruktur, die Versorgungsziele und die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen.

Auf dieser Grundlage lässt sich beurteilen, ob eine Unterstützungskasse geeignet ist und welche Gestaltung in Betracht kommt.

Ihre Situation. Ihre Ziele. Ihre Berechnung.

WISSEN & ANALYSEN

Betriebliche Altersvorsorge verstehen. Unternehmerische Entscheidungen besser treffen.

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